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Wir fördern in Payerbach ansässige Vereine

Gemeinderat Payerbach: Neue Schulbuslinie für Kinder, sanierter Musikpavillon.

Gemeinderatssitzungen sind bisweilen auch Wahlkampfsitzungen. Diese Erkenntnis mussten auch die Mitglieder der Pro-Payerbach-Fraktion bei der tourlichen Sitzung des Gemeinderates am 1. Oktober 2019 in Payerbach gewinnen. Bürgermeister Edi Rettenbacher und sein Team ließen sich dennoch nicht beirren – und brachten einige wichtige Beschlüsse auf den Weg.

Zu nennen ist unter anderem die Einrichtung einer neuen, gemeindeeigenen Schulbuslinie auf den Kreuzberg. Der zusätzliche Schulbus in die Katastralgemeinde ist notwendig geworden, nachdem die Payerbacher Schulen heuer eine Rekordanzahl an Neumeldungen – allein sieben stammen vom Kreuzberg – vermeldet hatten. Um die Kinder und ihre Eltern nicht im Regen stehen zu lassen, hat die Gemeindeführung umgehend mit diversen Transportunternehmen und regionalen Anbietern Kontakt aufgenommen, allerdings erwiesen sich die gelegten Angebote allesamt als zu teuer. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat beschlossen, für die Einrichtung der zweimal schultäglich verkehrenden Linie einen Kleinbus anzukaufen sowie einen Fahrer zu beschäftigen. Kostet nicht mehr – und schafft einen Arbeitsplatz. Auch kann das Fahrzeug für andere Gemeindezwecke (z.B. Transport auswärtiger Kinder zum „Tag der offenen Tür“ in der NMS) benutzt werden. Das überzeugte dann auch die Opposition (eine Enthaltung).

Keinen Konsens konnte man hingegen bei Förderanträgen auswärtiger Organisationen erzielen: Während die Opposition die Meinung vertrat, man möge „eine Ausnahme machen“ und fremde Vereine ohne Ortsbezug fördern, blieb die Pro-Payerbach-Fraktion der bisherigen Praxis treu und lehnte die Ansuchen ab. „Als Abgangsgemeinde, die selbst jeden Euro umdrehen muss, wollen wir in Payerbach ansässige Vereine fördern“, erklärte Finanz-GGR Mag. Markus Halm. „Auch haben wir keinen Einblick in die Gebarung auswärtiger Organisationen, wissen nicht, welche Förderungen sie erhalten und was mit dem Geld überhaupt geschieht“, fügte er hinzu. Den Kritikern war es gleich. Immerhin gab es bei einigen anderen Anträgen eine rasche Lösung. So wurden die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Gelände des Freibades und ein Antrag um Förderung einer ORF-Dokumentation über Payerbach einstimmig (eine Enthaltung) angenommen.

Dass bei Pro Payerbach Transparenz großgeschrieben wird, zeigt wiederum die Sanierung des Musikpavillons im Kurpark. Wie Bürgermeister Rettenbacher mitteilte, wurde der mehr als 110 Jahre alte, allerdings durch Substanzverlust, Morsche und Wurmfraß beschädigte Pavillon über die Sommermonate aufwändig restauriert. Die Kosten hierfür belaufen sich – nach Abzug aller Förderungen – auf 90.000 Euro; dass das Budget, wie die Opposition monierte, um 50 Prozent überzogen wurde, erklärte Rettenbacher wie folgt: „Leider waren drei Steher, von denen wir dachten, dass sie noch Substanz hätten, ebenfalls derart schadhaft, sodass wir diese austauschen mussten. Außerdem haben wir anstatt nur eines Elements den gesamten Parkzaun erneuert.“

Nun erstrahlt der Pavillon in frischem Glanz. Die feierliche Eröffnung wird am Sonntag, den 3. November 2019 um 8.30 Uhr im Rahmen einer Feldmesse gefeiert. Herzliche Einladung!

Pro Payerbach schneidet den Maibaum um

Pro Payerbach schneidet den Maibaum um

Gelebte Tradition: Gemeinderäte legten fest Hand an.

 Am Samstag, den 13. Juli 2019 fand im Payerbacher Kurpark eine „Gemeinderatssitzung“ der anderen Art statt. Als Instrument kamen hier allerdings nicht etwa dicke Aktenordner oder die Tischglocke des Bürgermeisters zum Einsatz, sondern eine Säge, galt es doch, den im Frühjahr aufgestellten Maibaum wieder zu Fall zu bringen. Organisiert und durchgeführt wurde dieses traditionelle Fest heuer von den Gemeinderäten der Pro-Payerbach-Fraktion.

Für einen fachmännischen Schnitt sorgten Edi Wallner und Hans Mercanics, begleitet von den wachsamen Augen von Thomas Berger. Ebenfalls mit dabei: Die Feuerwehr Payerbach, deren Helfer die Infrastruktur für ein Kistenklettern für Erwachsene stellten. Siegerin der sportlichen Herausforderung wurde Gemeinderätin Christine Heißenberger. Herzlichen Glückwunsch! Für die musikalische Umrahmung sorgten die „Heinfellner-Buam“.

Vielen Dank an alle Besucher! Der Reinerlös des Festes wird für die neue Wetterfahne auf dem Dach des Payerbacher Pavillons verwendet.

Gut behelmt in den Einsatz

Gut behelmt in den Einsatz

Segnung: 30 neue Helme für die Feuerwehr Küb. Gemeinde übernahm Teilkosten.

 Die Freiwillige Feuerwehr Küb hat am Christi Himmelfahrtstag (30. Mai 2019) im Rahmen der traditionellen Maiandacht bei der Barbarakapelle in Küb 30 neue Einsatzhelme in Betrieb genommen. An (Weih-)Wasser für diesen besonderen Segensakt, der von Pfarrer Heimo Sitter vorgenommen wurde, mangelte es an diesem Tag nicht – der Heilige Petrus meinte es (zu) gut und ließ die Festgemeinde unter den eilig aufgestellten Zelten umso enger zusammenrücken. Kommandant Andreas Heinfellner dankte der Marktgemeinde Payerbach für die finanzielle Unterstüzung beim Ankauf des Gerätes – 50 Prozent der Kosten trug die Wehr – und wünschte den Kameraden, dass sie „gut behütet und gut behelmt“ aus dem Einsatz zurückkehren mögen.

 Lob gab es auch von Bürgermeister Edi Rettenbacher für die Initiative und die vorbildliche Jugendarbeit. Auch er wünschte den Feuerwehrmitgliedern viel Freude mit den Helmen sowie eine sichere Rückkehr aus dem Einsatz. Vonseiten der Pro-Payerbach-Fraktion nahmen neben Bürgermeister Rettenbacher auch Vize-Bürgermeister Jochen Bous, GGR Thomas Hamele, GR Gernot Toplitsch, GR Gerald Kobermann, GR Engelbert Tatzgern und GR Dr. Christoph Rella an der kirchlichen Feier teil.

Neue Wohnungen für Payerbach

Neue Wohnungen für Payerbach

Das ehemalige Gewerkschaftsheim erhält 20 neue Wohnungen sowie eine Arztpraxis.

 Am Dienstag, den 18. Juni 2019 ist am Ortsplatz die feierliche Grundsteinlegung für ein neues Wohnhaus vorgenommen. Wie berichtet, wird das „Ausstellungshaus“ in einen Wohnkomplex mit insgesamt 20 Einheiten (inkl. Arztpraxis und Liftanlage) umgebaut. Für das Bauvorhaben verantwortlich zeichnet die Arthur Krupp-Baugesellschaft aus Wien.

Wie ihr Geschäftsführer Friedrich Klocker in seiner Projektpräsentation erklärte, werden in die Immobilie (inkl. Wohnbauförderung) 3,6 Millionen Euro investiert. „Ich möchte mich herzlich bei Bürgermeister Edi Rettenbacher bedanken, der es uns ermöglicht hat, dieses Projekt zu realisieren“, fügte er hinzu. Rettenbacher gab den Dank zurück und sprach in seiner Rede von einem „Meilenstein für Payerbach“, weil durch die Sanierung des Gewerkschaftsheimes nicht nur brachliegende Infrastruktur revitalisiert, sondern auch leistbarer Wohnraum geschaffen werde. Den Angaben der Baugesellschaft zufolge werden sich die Mieten für die Wohnungen (50 bis 88 m²) um die sieben Euro pro m² bewegen. Die Eröffnung ist für Ende 2020 geplant.

An den Feierlichkeiten zur Grundsteinlegung nahmen u.a. Vize-Bürgermeister Jochen Bous, LA Hermann Hauer, BR Andrea Kahofer und Bürgermeister Hans Döller teil. Im Anschluss wurden die rund 50 anwesenden Gäste zu einem Imbiss eingeladen.

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